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Alle Beiträge 2007


Münchener Hypothekenbank kooperiert mit der Schweizer PostFinance

18.12.2007 - Die Schweizer PostFinance hat mit der Münchener Hypothekenbank eG eine zusätzliche Kooperationspartnerin.

Ab Sommer 2008 bietet das Finanzinstitut Hypotheken in Zusammenarbeit mit der Münchener Hypothekenbank an. Die viertgrößte Bank in Bayern ist neben UBS die zweite Partnerin von PostFinance bei der Finanzierung von privatem Wohneigentum. PostFinance erhält dadurch zusätzlichen finanziellen Spielraum und hohe Flexibilität für attraktive Kundenangebote.

PostFinance vergibt seit Mai 2003 Hypotheken an Privatkunden. Sie arbeitet dabei mit UBS zusammen, da sie keine eigenen Hypotheken und Kredite vergeben darf. Seit dem Eintritt von PostFinance in den Hypothekarmarkt ist der Konkurrenzkampf deutlich härter und die Margen um bis zu 40 Basispunkte (0,4 Prozent) kleiner geworden. Um in diesem Marktumfeld mehr Handlungsspielraum zu haben, prüfte PostFinance in den letzten Monaten weitere Kooperationsmodelle mit in- und ausländischen Finanzinstituten. Sie hat sich für die Münchener Hypothekenbank eG als zweite Partnerin im Hypothekenbereich entschieden. Die beiden Partner haben bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet, die im Januar 2008 in einem Vertrag konkretisiert wird.

Die Münchener Hypothekenbank bietet PostFinance großen finanziellen Spielraum und hohe Flexibilität. So kann PostFinance im hart umkämpften Hypothekenmarkt weiterhin attraktive Angebote offerieren und die Abwicklung kundenfreundlich gestalten. PostFinance übernimmt die Produktgestaltung, das Marketing und den Verkauf der Hypotheken. Die Münchener Hypothekenbank ist verantwortlich für die Refinanzierung und trägt das Kreditrisiko.

PostFinance, das Finanzinstitut der Schweizerischen Post, will den Sprung aufs Podest der größten Schweizer Retailfinanzinstitute schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, baut sie das Hypotheken- und Kreditgeschäft weiter aus und bietet ihren Kunden einfache Finanzdienstleistungen aus einer Hand an. Aktuell finanziert PostFinance Wohneigentum in der Höhe von knapp zwei Milliarden Franken, verteilt auf rund 6.000 Hypotheken.



Münchener Hypothekenbank verzichtet auf Verkauf vertragsgemäß bedienter privater Immobiliendarlehen

14.12.2007 - Die Münchener Hypothekenbank eG verzichtet darauf, private Immobiliendarlehen, die von den Kreditnehmern vertragsgemäß bedient werden, weiterzuverkaufen.

Als eine der wenigen Hypothekenbanken Deutschlands ist die MünchenerHyp auf die Finanzierung privater und gewerblicher Immobilien spezialisiert. Ihr Privatkundengeschäft wird weit überwiegend von den Volksbanken und Raiffeisenbanken vermittelt. Als lokal und regional verankerte Kreditinstitute begleiten die Volksbanken und Raiffeisenbanken ihre Kunden in allen finanziellen Belangen langfristig und vertrauensvoll.

Die MünchenerHyp fühlt sich dieser Geschäftspolitik ihrer genossenschaftlichen Partner nachdrücklich verpflichtet. „Es gehört zu einer guten Partnerschaft, dass vermittelte Kredite, die vertragsgemäß bedient werden, nicht an Dritte weitergereicht werden“, sagt Erich Rödel, Vorstandsvorsitzender der Münchener Hypothekenbank. Deshalb verzichtet die MünchenerHyp jetzt ausdrücklich auf die Möglichkeit des Forderungsverkaufs, wenn die Darlehen ordnungsgemäß bedient werden. Schon bisher hat sie in ihren Vertragsformularen für Privatkunden keine Klauseln verwendet, die eine Übertragung der Kreditforderungen an Dritte erlauben.

„Mit diesem Schritt lehnen wir Verbriefungen nicht als Instrument der Refinanzierung ab. Im Gegenteil: Wir unterstützen die Bemühungen der kreditwirtschaftlichen Verbände, True-Sale-Verbriefungen auch künftig zu ermöglichen“, so Erich Rödel.

Die MünchenerHyp begrüßt zudem die derzeitigen Bemühungen von Politik und Wirtschaft, den Verbraucherschutz und die Verbriefung von Forderungen noch besser in Einklang zu bringen.

Das Geschäftsmodell der MünchenerHyp beruht auf der Refinanzierung durch Pfandbriefe. Diese zählen weltweit zu den effizientesten Refinanzierungsinstrumenten für langfristige Immobilienkredite, so dass die Bank keine alternativen Refinanzierungsinstrumente benötigt. Die Pfandbriefe der MünchenerHyp werden von der Rating-Agentur Moody’s mit der Höchstnote Aaa bewertet.



Münchener Hypothekenbank mit starkem Wachstum im dritten Quartal

22.11.2007 - Die Münchener Hypothekenbank eG konnte auch im dritten Quartal ihr Neugeschäft weiter ausbauen, obwohl im Markt die Nachfrage nach privaten Immobilienfinanzierungen bundesweit verhalten blieb.

Insgesamt hat die MünchenerHyp in den ersten neun Monaten des Jahres ein Finanzierungsvolumen von 2.895,8 Mio. Euro zugesagt. Davon entfielen 710,4 Mio. Euro auf ein Wohnungsbauportfolio, das im Juli 2007 angekauft wurde. Im Vergleich mit dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 1.376,3 Mio. Euro. Ohne den Sondereffekt des Portfolioankaufs ergibt sich ein Plus von 665,9 Mio. Euro. Dabei konnte die MünchenerHyp in ihren Hauptgeschäftsfeldern – private Wohnbaufinanzierungen und gewerbliche Immobilienfinanzierungen – jeweils deutlich zulegen.

„Das positive Ergebnis bestätigt die Stärke und Flexibilität unseres Geschäftsmodells in einem äußerst wettbewerbsintensiven Marktumfeld. Besonders die enge Partnerschaft mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken sorgt dabei für die notwendige Differenzierung im Wettbewerb“, bewertet Erich Rödel, Vorstandsvorsitzender der Münchener Hypothekenbank, die aktuellen Zahlen.

Die Bilanzsumme stieg zum 30. September 2007 auf 32,8 Mrd. Euro (2,9 Prozent). Mit den Erfolgen im Neugeschäft ist auch der Hypothekenbestand deutlich gewachsen. Er erhöhte sich um 1,2 Mrd. Euro auf 13,4 Mrd. Euro (9,8 Prozent). Das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge verbesserte sich auf 22,5 Mio. Euro (17,2 Prozent).

Von den derzeit eingeschränkten Refinanzierungsmöglichkeiten und den globalen Auswirkungen der Subprime-Krise wird die MünchenerHyp nicht tangiert. Es sind keine Investitionen im Subprime-Segment im Bestand enthalten.

Angesichts des anhaltend hohen Volumens des Neugeschäfts bekräftigt die MünchenerHyp ihre Ziele für das noch laufende Geschäftsjahr. „Wir  werden trotz der schwierigen Rahmenbedingungen unseren Wachstumskurs in der privaten wie in der gewerblichen Immobilienfinanzierung fortsetzen und erwarten auch im vierten Quartal eine robuste Nachfrage nach unseren Finanzierungslösungen“, so Erich Rödel.



Moody’s bestätigt Ratings der MünchenerHyp

19.10.2007 - Die Ratingagentur Moody’s hat der Münchener Hypothekenbank eG erneut ein Rating von Aa3 für ungedeckte langfristige Verbindlichkeiten und ein Finanzkraft-Rating von C+ erteilt.

Die gedeckten Pfandbriefe werden unverändert mit Aaa bewertet. Alle Ratings sind mit stabilem Ausblick versehen.

„Wir sehen uns durch dieses Rating in unserer strategischen und geschäftspolitischen Ausrichtung, die sich an den gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen der Märkte orientiert, bestätigt“, so Erich Rödel, Vorstandsvorsitzender der Münchener Hypothekenbank.



MünchenerHyp verbessert Service für Volksbanken und Raiffeisenbanken im ExtraNet

15.10.2007 - Die Münchener Hypothekenbank eG hat ihr ExtraNet technisch und graphisch überarbeitet.

Das ExtraNet ist ein passwortgeschütztes Informationsportal für die Volksbanken und Raiffeisenbanken zu Produkten, Konditionen und Vertriebsunterstützung der MünchenerHyp. Es ist seit Jahren fester Bestandteil der Zusammenarbeit mit den genossenschaftlichen Partnerbanken.

Das ExtraNet wurde für die Nutzer übersichtlicher, informativer und bedienungsfreundlicher gestaltet. So sind jetzt alle Ansprechpartner aus Vertrieb und Marktfolge mit Foto abgebildet. Auch können die Kundenbetreuer in den Volksbanken und Raiffeisenbanken sämtliche Formulare mittels Vorschaufunktion auswählen und bequem am Bildschirm ausfüllen. Alle Verkaufsunterlagen sind online bestellbar.

Ab sofort ist das neue ExtraNet über die Homepage der MünchenerHyp oder direkt unter www.muenchenerhyp.de/extranet erreichbar.

Die Neugestaltung des ExtraNets wurde zusammen mit der Oestreicher + Wagner Medientechnik GmbH realisiert.



Münchener Hypothekenbank bleibt eigenständig – Fusionsgespräche mit DG HYP beendet

27.09.2007 - Die Vorstände der Münchener Hypothekenbank eG und der DG HYP haben heute einvernehmlich die Fusionsverhandlungen für beendet erklärt.

Nach eingehender Prüfung konnte keine Einigung über wesentliche Aspekte des Zusammenschlusses erzielt werden. Über die Inhalte der Fusionsgespräche wurde Vertraulichkeit vereinbart.

„Wir werden unser Angebot und unsere Services weiter optimieren und unser bewährtes Geschäftsmodell in Zusammenarbeit mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken konsequent weiterentwickeln“, gibt Erich Rödel, Vorstandsvorsitzender der Münchener Hypothekenbank, die Zielrichtung des Instituts vor. Anspruch dabei sei es, die Marktführerschaft in der privaten Immobilienfinanzierung im genossenschaftlichen FinanzVerbund zu festigen und weiter auszubauen. Zugleich wird die MünchenerHyp im nationalen und internationalen gewerblichen Immobilienfinanzierungsgeschäft die bereits erfolgreiche Expansionsstrategie weiter vorantreiben.

Im ersten Halbjahr 2007 ist die MünchenerHyp weiter gewachsen. Gegen den bundesweiten Trend konnten die Hypothekenbestände um 2 Prozent und das Neugeschäft um 18 Prozent ausgebaut werden. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich um mehr als 2 Prozentpunkte auf 49,0 Prozent. Der positive Trend in der Neugeschäftsentwicklung setzt sich im zweiten Halbjahr fort. Im Subprime-Segment des US-Hypothekenmarktes ist die MünchenerHyp in keiner Weise engagiert und somit von der aktuellen Situation nicht betroffen.

Die aktuelle Entwicklung am Kapitalmarkt stärkt tendenziell den Pfandbrief und damit auch die klassische langfristige Immobilienfinanzierung. „Davon wird die MünchenerHyp sicherlich zusätzlich profitieren“, ergänzt Rödel.

 „Wir sind auch in Zukunft offen und gut gerüstet für Partnerschaften und Fusionen, aber letztlich muss der Nutzen eines solchen Schrittes immer für unsere Kunden und Anteilseigner deutlich messbar sein“, hält Rödel die Tür für Alternativen offen.



Münchener Hypothekenbank: Gutes Halbjahresergebnis – Neugeschäft weiter ausgebaut

30.08.2007 - Die Münchener Hypothekenbank eG bleibt auf Wachstumskurs.

Im ersten Halbjahr 2007 steigerte sie ihr Betriebsergebnis nach Risikovorsorge um rund 15 Prozent auf 15,5 Mio. Euro. Erträge und Kosten entwickelten sich positiv. Der Zinsüberschuss erhöhte sich um 14 Prozent auf 63,7 Mio. Euro und auch die Verwaltungsaufwendungen konnten mit 24,7 Mio. Euro nochmals gesenkt werden. Damit verbesserte sich die Cost-Income-Ratio um fast 2 Prozentpunkte auf 49,0 Prozent. Die Bilanzsumme war mit 32,4 Mrd. Euro um 1,6 Prozent höher als zum Jahresende 2006. Die Gesamtkapitalquote beträgt 10,8 Prozent. „Mit diesem Ergebnis knüpfen wir nahtlos an die erfolgreiche Entwicklung der Vorjahre an“, sagte Erich Rödel, Vorsitzender des Vorstandes der MünchenerHyp, anlässlich der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen.                         

Einen wichtigen Beitrag zu dem guten Ergebnis leistete das anhaltend starke Wachstum des Neugeschäfts, das trotz der schwachen Neubaukonjunktur in Deutschland von 1.129 Mio. Euro um 18 Prozent auf insgesamt 1.330,7 Mio. Euro anstieg. Dabei konnte die MünchenerHyp in ihren Hauptgeschäftsfeldern private Wohnfinanzierung und gewerbliche Immobilienfinanzierung gleichermaßen zulegen.

In der privaten Wohnfinanzierung sorgte vor allem die weiter intensivierte Zusammenarbeit mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken für zusätzliches Wachstum. Das Neugeschäftsvolumen ohne Verlängerungsgeschäft erhöhte sich um 115 Mio. Euro auf 764,1 Mio. Euro. „Auf Basis unserer Strategie, den Vertrieb konsequent auszubauen und ein zukunftsorientiertes Produktkonzept umzusetzen, hat sich unser Verbundgeschäft seit Jahren positiv entwickelt. Insbesondere durch die gemeinsamen Vertriebskampagnen mit unseren Partnerbanken aus dem genossenschaftliche FinanzVerbund konnten wir wiederum neue Kunden gewinnen“, so Erich Rödel. Mit der jüngst erfolgten Integration einer Software für die Kreditbeantragung in die IT-Landschaft des FinanzVerbundes wurde ein durchgängiger Kreditbearbeitungsprozess im Gebiet der genossenschaftlichen Rechenzentrale GAD geschaffen. Sie erleichtert den Partnerbanken zusätzlich die Abwicklung von Hypothekendarlehen mit der MünchenerHyp. „Mit dieser Lösung sind wir Vorreiter im genossenschaftlichen FinanzVerbund und stärken damit unsere Position in der privaten Immobilienfinanzierung“, ergänzt Erich Rödel.

Zum weiteren Ausbau des Kerngeschäftsfeldes private Immobilienfinanzierungen hat die MünchenerHyp ein Portfolio privater Wohnbaudarlehen erworben. Das angekaufte Paket der Allgemeine HypothekenBank Rheinboden AG (AHBR) mit einem Volumen von ca. 715 Mio. Euro besteht aus rund 16.800 Finanzierungen in Deutschland, die zu über 98 Prozent aus erstrangig besicherten Darlehen bestehen und einen sehr niedrigen durchschnittlichen Auslauf zum Beleihungswert aufweisen. „Aufgrund der guten regionalen Diversifizierung stellt das Portfolio eine sehr gute Ergänzung zu unserem aktuellen Finanzierungsbestand dar“, sagt Erich Rödel. Obwohl diese Transaktion noch nicht bis zum 30. Juni bilanzwirksam war, erhöhte sich der Bestand an Immobilienfinanzierungen durch das gute Wachstum im Neugeschäft um 2 Prozent auf 12,4 Mrd. Euro. Damit konnte sich die Bank gegen den Markttrend rückläufiger Bestände behaupten.

Im Geschäftsfeld gewerbliche Immobilienfinanzierungen stieg das Volumen der Zusagen um 87 Mio. Euro auf 566,6 Mio. Euro. Getragen wurde das Wachstum vor allem durch das internationale Geschäft. Davon entfiel wiederum der größte Teil der Zusagen auf die USA. Dort beteiligt sich die Münchener Hypothekenbank vorrangig an der Finanzierung von Büroimmobilien und beschränkt sich entsprechend ihrer konservativen Risiko-Strategie schwerpunktmäßig auf erstrangige Finanzierungen. Im Subprime-Segment des US-Hypothekenmarktes ist die MünchenerHyp in keiner Weise engagiert und somit von der aktuellen Situation nicht betroffen.

Auf der Basis des Halbjahresergebnisses geht Erich Rödel davon aus, dass die MünchenerHyp wieder eine Ergebnissteigerung gegenüber dem Vorjahr erreichen wird.

Die Fusionsgespräche mit der DG HYP verlaufen planmäßig. Nach Abschluss der aktuell noch laufenden Due Diligence und Bewertung beider Institute werden sich die Gremien der Bank mit den Ergebnissen befassen. Nach Zustimmung aller Gremien beider Institute sind die Voraussetzungen für eine Verschmelzung gegeben. Diese soll noch in diesem Jahr vollzogen werden. Erich Rödel: „Mit der Fusion können wir erhebliche Synergien in Produktion, Vertrieb und Abwicklung erzielen. Dies ist eine wichtige Grundlage für einen nachhaltigen Wachstumskurs und eine Stärkung der Marktposition des genossenschaftlichen FinanzVerbundes in der Immobilienfinanzierung; denn der Wettbewerbs- und Margendruck wird weiter zunehmen.“



MünchenerHyp übernimmt Immobilienfinanzierungsportfolio von AHBR

12.07.2007 - Die Münchener Hypothekenbank eG hat im Rahmen einer True-Buy-Transaktion von der Allgemeine HypothekenBank Rheinboden AG (AHBR) ein Portfolio privater Immobilienfinanzierungen erworben.

Das Paket mit einem Volumen von ca. 715 Mio. Euro besteht aus rund 16.800 so genannten Performing Loans, also Darlehen, die nicht leistungsgestört sind. Die Darlehen wurden von der AHBR zur Finanzierung von wohnwirtschaftlich genutzten Objekten in Deutschland vergeben.

„Aufgrund der guten regionalen Diversifizierung mit einem leichten Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen stellt das Portfolio eine sehr gute Ergänzung zu unserem aktuellen Finanzierungsbestand dar“, sagt Erich Rödel, Vorstandsvorsitzender der MünchenerHyp. Das Portfolio besteht zu über 98 Prozent aus erstrangig besicherten Darlehen und weist einen sehr niedrigen durchschnittlichen Auslauf zum Beleihungswert auf. Mit dem Erwerb des Portfolios stärkt die MünchenerHyp ihr Kerngeschäftsfeld private Immobilienfinanzierungen und baut es weiter aus. Auch mit Blick auf die Geschäftsstrategie nach einer möglichen Fusion zwischen MünchenerHyp und DG HYP ist der Portfolioankauf sinnvoll.

Im Bereich der privaten Immobilienfinanzierung liegt der Fokus der MünchenerHyp auf dem von den genossenschaftlichen Primärbanken vermittelten Darlehensgeschäft. Dies wird sich auch mit dem Ankauf des Portfolios nicht ändern, wenngleich das Volumen im Direktkundengeschäft durch die Transaktion deutlich steigt. „Dank unserer effizienten Kreditbearbeitung können wir uns auch bei unseren neuen Kunden voll auf deren Bedürfnisse konzentrieren und ihnen attraktive Finanzierungslösungen zur Verfügung stellen“, ergänzt Erich Rödel.

„Mit dieser Transaktion haben wir einen weiteren Schritt beim Abbau unseres Retail-Portfolios erfolgreich abgeschlossen. Wir liegen in unserem Zeitplan und sind zuversichtlich, den Restbestand bis Jahresende planmäßig abzubauen“, so Dr. Claus Nolting, Vorstandsvorsitzender der Allgemeine HypothekenBank Rheinboden. Die AHBR hat ihre geschäftliche Ausrichtung auf die gewerbliche Immobilienfinanzierung fokussiert. Nach einer tief greifenden Restrukturierung 2006, die auch die Aufgabe des Geschäftes mit privaten Baufinanzierungen einschloss, agiert die Bank seit Herbst 2006 unter dem Markennamen COREALCREDIT als Spezialbank für professionelle Immobilienkunden im Kernmarkt Deutschland. Von den Anfang 2006 ca. 10 Mrd. Euro privater Baufinanzierungen stehen nach Abschluss dieser Transaktion nur noch knapp 1,4 Mrd. Euro in den Büchern der AHBR.

Die technische Übertragung des Portfolios von der AHBR auf die MünchenerHyp wird zügig abgeschlossen werden. Die Refinanzierung der Darlehen wird im Wesentlichen über den Deckungsstock der MünchenerHyp erfolgen.



DG HYP und MünchenerHyp unterzeichnen Memorandum of Understanding

05.07.2007 - Die Vorstände der Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG (DG HYP) und der Münchener Hypothekenbank eG (MünchenerHyp) haben wesentliche Bestandteile des geplanten Zusammenschlusses der Institute in einer Grundsatzvereinbarung (Memorandum of Understanding) festgelegt.

Die Aufsichtsgremien beider Unternehmen haben die Vorstände beauftragt, die Vorbereitung des Zusammenschlusses von DG HYP und MünchenerHyp weiter voranzutreiben.

Die Fusion soll rechtlich in zwei Schritten erfolgen: Die Münchener Hypothekenbank eG wird ihren Geschäftsbetrieb zunächst auf eine Zwischengesellschaft ausgliedern und in der Rechtsform einer Genossenschaft bestehen bleiben. Die Zwischengesellschaft wird danach mit der DG HYP zusammengeführt, so dass im Ergebnis Münchener Hypothekenbank eG (alt) und DZ BANK AG an der neuen Bank beteiligt sein werden. Der Mehrheitsanteil wird bei der DZ BANK AG liegen. Die neue Bank wird den Firmennamen „Münchener Hypothekenbank AG“ tragen, der Firmensitz wird München sein.

Stärkung der regionalen Marktposition der Volksbanken und Raiffeisenbanken

Geschäftsstrategisch wird sich die neue Bank weiterhin auf den genossenschaftlichen FinanzVerbund fokussieren. Mit innovativen Produkt- und Vertriebsstrategien sollen das Immobilienbanking des genossenschaftlichen FinanzVerbundes erfolgreich weiterentwickelt und die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden. Die Bündelung der Kräfte beider Institute führt zu einer Stärkung der regionalen Marktposition der Volksbanken und Raiffeisenbanken und ermöglicht eine höhere Produktions-, Vertriebs- und Abwicklungseffizienz. Durch den Zusammenschluss können spürbare Ertrags- und Kostensynergien gehoben werden.

Neues Institut mit vier Kerngeschäftsfeldern

Die neue Bank soll in vier Geschäftsfeldern des Immobilienbankings aktiv sein: Der privaten und gewerblichen Immobilienfinanzierung, dem Kommunalkreditgeschäft und Treasury sowie Credit Treasury.

Die wesentliche Säule in dem Geschäftsmodell bildet die private Immobilienfinanzierung. Um dieses Geschäftsfeld als zentrales Ankerprodukt für die Volksbanken und Raiffeisenbanken zu stärken, werden insbesondere ein innovatives Produkt- und Vertriebskonzept und eine einheitliche Markenstrategie entwickelt. Damit soll das große Marktpotenzial, das die private Immobilienfinanzierung bietet, effizienter und breiter ausgeschöpft werden.

In der gewerblichen Immobilienfinanzierung wird der Expansionskurs im In- und Ausland konsequent fortgesetzt. Im Kommunalkreditgeschäft und Treasury wird die bereits bestehende starke Marktposition weiter ausgebaut. Im Credit Treasury steht die Optimierung des Chancen-/Risikoprofils von Immobilienkreditportfolien sowohl für das eigene Portfolio als auch in der Bereitstellung von Beratungs- und Servicedienstleistungen für Dritte, insbesondere für die Volksbanken und Raiffeisenbanken, im Mittelpunkt.

Unterzeichnung des Verschmelzungsvertrags noch in diesem Jahr geplant

Ab sofort beginnt die weitere Prüfung der geplanten Fusion im Rahmen einer Due Diligence und einer detaillierten Bewertung beider Unternehmen. Parallel wird der Verschmelzungsvertrag vorbereitet. Eine finale Entscheidung der Anteilseignergremien beider Institute und somit die Unterzeichnung des Verschmelzungsvertrages soll noch in diesem Jahr herbeigeführt werden.



DG HYP und MünchenerHyp prüfen die Bündelung der Kräfte in der Immobilienfinanzierung

22.05.2007 - Die Vorstände der Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG (DG HYP) und der Münchener Hypothekenbank eG (MünchenerHyp) führen Sondierungsgespräche über eine mögliche Fusion der beiden Institute.

Eine entsprechende Absichtserklärung wurde unterschrieben. In weiteren Gesprächen sollen Eckpunkte der Ausrichtung und Details der künftigen strategischen Ausrichtung der neuen Bank definiert und in einer Grundsatzvereinbarung (Memorandum of Understanding) festge­halten werden.

Weitere Informationen  können Sie dem beigefügten gemeinsamen Schreiben der Vorstände beider Institute an die Volksbanken und Raiffeisenbanken im genossenschaftlichen FinanzVerbund entnehmen, das wir Ihnen für Ihre Berichterstattung zukommen lassen möchten. Über den weiteren Fortgang der Gespräche werden wir Sie zu gegebener Zeit informieren .



MünchenerHyp erhält Quality Award für SAP-System

15.05.2007 - Der Münchener Hypothekenbank wird heute der Quality Award in Silber durch die Firma West Trax verliehen.

Mit der Auszeichnung wird die effiziente Nutzung des SAP-Systems durch die MünchenerHyp gewürdigt. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Münchner ERP-Konferenz der Computer Zeitung.

Die SAP-Systeme der Münchener Hypothekenbank weisen einen bisher in der Finanzwirtschaft noch nicht erreichten Qualitätsstandard auf. Sie stellen hinsichtlich Kosten und Produktivität einen neuen Measured Best Practice dar, so West Trax in der Begründung.

Dr. Bernhard Scholz, Vorstand der MünchenerHyp, betont die kostenbewusste Nutzung von Informationssystemen durch die Bank: „Durch die Anpassung einer Standardsoftware wie SAP auf die Bedürfnisse der Nutzer lassen sich die vorhandenen Systemmöglichkeiten optimal und kostengünstig ausschöpfen.“

Der Quality Award ist ein von der IHK Darmstadt zertifiziertes Gütesiegel. Er beruht auf einer Analyse der Key Performance Indikatoren von SAP-Systemen. Im Einzelnen werden untersucht: Kosten, Produktivität, Performance und Qualität. Die Ergebnisse vergleicht West Trax mit 650 Analysen aus verschiedenen Branchen.



Erich Rödel zum Vorsitzenden des Vorstandes berufen

02.04.2007 - Der Aufsichtsrat der Münchener Hypothekenbank eG hat am 28. März 2007 Erich Rödel mit sofortiger Wirkung zum Vorsitzenden des Vorstandes der Münchener Hypothekenbank eG berufen.

Erich Rödel gehört seit 2001 dem Vorstand der MünchenerHyp an, seit 2003 als dessen Sprecher.



Münchener Hypothekenbank steigert Neugeschäft und Betriebsergebnis

27.03.2007 - Das Neugeschäft der Münchener Hypothekenbank ist im Jahr 2006 weiter angestiegen.

Insgesamt hat die MünchenerHyp Hypothekendarlehen in Höhe von 2,42 Mrd. Euro zugesagt. Damit konnte sie auf dem hohen Niveau des Vorjahres noch einmal um 9 Prozent zulegen. „Wir sind mit der Entwicklung des Neugeschäfts zufrieden“, sagte Erich Rödel, Vorstandssprecher der MünchenerHyp, anlässlich der Bilanzpressekonferenz in München.  

Der Zuwachs verteilte sich ausgewogen auf die beiden Hauptgeschäftsfelder. Die Zusagen im privaten Wohnungsbau erhöhten sich um rund 8 Prozent auf 1,35 Mrd. Euro. Das gewerbliche Kreditgeschäft wuchs um rund 10 Prozent und überstieg erstmals die Marke von 1 Mrd. Euro (1,07 Mrd. Euro).

Die Steigerung in der privaten Wohnungsbaufinanzierung wurde vor allem durch die noch intensivere Ausschöpfung der regionalen Marktpotenziale erreicht. In gemeinsamen Vertriebskampagnen mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken konnten zahlreiche neue Kunden gewonnen werden.

Im Bereich gewerbliche Immobilienfinanzierung wuchs das Neugeschäft im Ausland besonders kräftig. Es stieg um über 27 Prozent auf 752 Mio. Euro. Die Zuwächse wurden zum überwiegenden Teil in USA erzielt. Dieses Ergebnis beruhe auf den guten Beziehungen der MünchenerHyp zu den großen amerikanischen Finanzierungshäusern, so Erich Rödel.

Wesentliche Fortschritte hat die MünchenerHyp im vergangenen Jahr bei der Senkung der Kosten und der Straffung der Prozesse gemacht. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich auf Basis des operativen Verwaltungsaufwands von 52,9 Prozent auf 51,5 Prozent. Damit konnten die wesentlichen Kostenziele des Strategieprogramms MHB2008 erreicht werden. „Wir sehen uns für die weitere Steigerung des Geschäftserfolgs gut gerüstet“, betonte Erich Rödel.

Das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge wurde wie geplant gesteigert. Es liegt mit 27,8 Mio. Euro um 13 Prozent über dem Vorjahresergebnis.

Die Bilanzsumme verminderte sich um 2,1 Mrd. Euro auf 31,9 Mrd. Euro. Ursache hierfür war ein geringer Darlehensbestand im Staatskreditgeschäft, das die MünchenerHyp aufgrund der geringen Margen ohne Volumenziele betreibt. Die Zusagen im Staatskreditgeschäft bewegten sich mit 2,3 Mrd. Euro auf dem Niveau des Vorjahres.

Für 2007 erwartet die MünchenerHyp eine stabile Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen. Die Zusagen bis Ende Februar 2007 lagen mit 457,2 Mio. Euro bereits über dem gleichen Vorjahreszeitraum (352,9 Mio. Euro).



Klaus Sturm zum Vorstandsmitglied der Münchener Hypothekenbank eG bestellt

26.03.2007 -  Der Aufsichtsrat der Münchener Hypothekenbank eG hat Herrn Klaus Sturm mit Wirkung zum 1. Mai 2007 zum Vorstandsmitglied der Münchener Hypothekenbank eG bestellt.

Herr Sturm wird künftig schwerpunktmäßig den Bereich Kapitalmarktgeschäfte sowie verschiedene interne Bereiche verantworten.

Herr Sturm kommt von der Deutschen Kreditbank AG und ist derzeit dort als Vorstandsmitglied für die Kapitalmarktgeschäfte verantwortlich. Zuvor war Herr Sturm als Leiter des Geschäftsfeldes Global Treasury and Funding verantwortlich für das konzernweite Aktiv-Passiv-Management und die Refinanzierung der BayernLB.



Neugeschäft 2006 weiter gewachsen

09.02.2007 - Die Münchener Hypothekenbank ist weiter auf Wachstumskurs.

2006 konnte im Neugeschäft das gute Ergebnis des Jahres 2005 erneut auf insgesamt 2,42 Mrd. Euro gesteigert werden. Das sind rund 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Zuwachs erfolgte dabei ausgewogen: Auf den Wohnungsbau entfielen 1,35 Mrd. Euro (+8 Prozent), auf das gewerbliche Kreditgeschäft 1,07 Mrd. Euro (+10 Prozent). 2005 hatte die Münchener Hypothekenbank ihr Neugeschäft bereits um rund 50 Prozent auf insgesamt 2,22 Mrd. Euro erhöht. Erich Rödel, Vorstandssprecher der Münchener Hypothekenbank, führt dieses Ergebnis auf folgende Faktoren zurück: Am Kundenbedarf orientierter und systematischer Vertrieb, effiziente Prozesse und günstige Kostenstrukturen. „Wir haben wesentliche Ziele unserer Geschäftsstrategie „MHB 2008“ bereits im vergangenen Jahr erreicht“, so Rödel.

Sowohl auf der Sach- als auch der Personalkostenseite wurden die geplanten Fortschritte erzielt. Der Personalumbau konnte zudem sozialverträglich vorzeitig abgeschlossen werden. Damit wurden wesentliche Kostenziele für 2008 bereits 2006 erreicht. Neben dem nach wie vor wichtigsten Geschäftsfeld der wohnwirtschaftlichen Immobilienfinanzierung entwickelte die Bank ihre Geschäftsfelder in- und ausländische Gewerbeimmobilienfinanzierung sowie Credit Treasury konsequent weiter. Dadurch konnte die Abhängigkeit von einzelnen bzw. regionalen Märkten weiter reduziert werden. Die MünchenerHyp beschäftigt heute rund 360 Mitarbeiter, die die heutigen und zukünftigen Anforderungen in den verschiedenen Geschäftsfeldern der MünchenerHyp qualitativ in jeder Hinsicht erfüllen. Die Bank sieht sich für die weitere Steigerung des Geschäftserfolgs deshalb gut gerüstet.



Erich Rödel wird 60 Jahre alt, Sprecher des Vorstandes der Münchener Hypothekenbank eG

10.01.2007 - Am 14. Januar 2007 feiert Erich Rödel, Sprecher des Vorstandes der Münchener Hypothekenbank eG, seinen 60. Geburtstag.

Rödel gehört seit 2001 dem Vorstand der MünchenerHyp an, seit dem 1. Januar 2003 als dessen Sprecher.

Nach einer Banklehre absolvierte Rödel ein Studium der Betriebswirtschaft. Er übernahm dann Verantwortung im Kreditgeschäft der Bayerischen Landesbank sowie im Auslandsgeschäft der Deutsch-Skandinavischen Bank, einer Tochtergesellschaft der Bayerischen Landesbank. 1980 kam er als Referent für das Aktivgeschäft zum Bayerischen Sparkassenverband. 1984 wurde Rödel Vorstandsmitglied der Städtischen Sparkasse Schweinfurt und 1989 Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Ingolstadt.

Rödel gehört dem Verbandsrat des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes an. Er ist zudem Vorstandsmitglied des Verbandes der Pfandbriefbanken und des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung. Als Aufsichtsratsmitglied ist er u. a. tätig bei der Bau- und Land-Entwicklungsgesellschaft Bayern. Darüber hinaus engagiert er sich ehrenamtlich in Kultur und Wissenschaft. So ist er auch stellvertretender Vorsitzender des Freundeskreises des Ägyptischen Museums München und Vorsitzender des Förderkreises der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Ingolstadt. Rödel wurde in Zedtwitz im Landkreis Hof geboren. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.


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